Schlagwort: psychology/Psychologie

  • The Selfish Gene

    The Selfish Gene

    Has anyone else noticed this before? I suppose not — what a joyful and appalling discovery:
    Have you ever wondered why scientific extremists like Richard Dawkins talk about a „Selfish Gene“?

    The reason is simple: there are no genes in a given DNA, what there is are alleles! There is not a single „gene“ that has a better fit than another, but only „alleles“ that could be compared. But „scientists“ like Dawkins have made a big deal in indoctrinating the general public with unscientific talk of individual „genes“, when, in fact, these are alleles.

    You might argue that this is only a quarrel of words or a simplification for the public to understand. Well, apparently, if „scientists“ like Dawkins knew their field, they would talk about „alleles“, not „genes“. But „gene“ was chosen instead of allele for pushing an agenda. There was a distinct and decisive effort to portray genes as some absolute entity clouding the reality that the state of things is a little bit more complex — and on the ethical side of the discussion, way off science, it is much much more complex.

    But let’s get to the scientific side of things:
    A gene is neither egoistic nor is it an entity you find, but a concept to structure DNA. A gene is a place on DNA that can be filled with information or more precicsely sequences of bases (i.e. alleles) for transcription that may or may not interact on definite localities in your body’s cells.
    This aspect, that transcoded alleles (i.e. proteins) may have distinct places to operate is the hard scientific content of the notion of „genes“.

    And with this explanation using only two sentences you can see that there is no need for any oversimplification for the public on this matter as Dawkins has put out hundreds of pages in his books disguising this fact.

    Make it your agenda, spread the word and make „Gene“ from now on known to the public as: „a word that has been used by Richard Dawkins and the like to blind us“.

  • Echtes Gedankenlesen 1-10-100 = 35

    Manchmal ist ein Minus nur ein Gedankenstrich.

    Als ich noch im Training stand — 10 Jahre ist das jetzt her — hatte ich mich entschlossen, einen Teil derjenigen Erkenntnisse und Techniken einem sehr kleinen Kreis deutschsprachiger Mentalisten zugänglich zu machen, die ich nicht nur auf der Bühne nutzte, um Dinge zu tun, von denen andere heute noch im Fernsehen leider nur behaupten, dass sie es könnten. Das war ein Grund, warum ich das Projekt „NUR“ nannte.

    Die schriftlichen Beschreibungen wurden nicht dem Buchhandel zugänglich gemacht und — das war mir schon beim Entwurf des Projekts klar — es durften nur wenige Exemplare existieren, um den Kreis derjenigen, die diese Techniken und deren Hintergrund kennen, klein zu halten.

    Dies ist auch weiterhin so und es werden nicht mehr als 35 Exemplare, inkl. meines eigenen Belegexemplars existieren. Jedes Exemplar ist zudem individualisiert.
    Nur —kleines Wortspiel— sind nun für diejenigen, die diese Variante kontaktlosen Gedankenlesens wirklich interessiert, die restlichen Exemplare bei SIGNUM23 erhältlich. Einzige Ausnahme ist das allerletzte, 35. Exemplar.

    Die Grundlagen dieser Technik beruhen auf einer wissenschaftlichen Arbeit vor mehr als 100 Jahren. Darin wurden drei Möglichkeiten für Gedankenübertragung im Zusammenhang mit speziellen Experimenten untersucht. Eine Möglichkeit ist die später auch in der Sowjetunion untersuchte Technik, mittels Hypnose innere Vorstellungsbilder zu übertragen. NUR verfolgt einen dritten Weg möglicher Gedankenübertragung bis hin zu Anwendungen.

  • Aufmerksamkeit und die Illusion der Wirklichkeit

    Ein Künstler kann genreübergreifend inspirieren. Wie zum Beispiel James Rizzi, der die Komplexität moderner Großstädte am Beispiel New Yorks in seinen Werken der Pop-Art widerspiegelte. Er erkannte, dass Menschen in der Lage sind, komplexe Ansichten zu verarbeiten. Allein die Tatsache, dass wir Menschen immer nur eine Perspektive zu gegebener Zeit einnehmen, diese aber in der Zeit verändern können, erlaubt uns das holistische System der Welt wahrzunehmen.
    Im Gegensatz zu klassischen Massenmedien, die immer noch suggerieren und als Best Practice die Devise verfolgen, dass konventioneller Text oder lineare Bilder auch genau so aufgenommen werden (müssen), verarbeiten Menschen die Welt als ein holistisches System: eine sich gegenseitig beeinflussende, multivariable Ansicht von Perspektiven. (mehr …)

  • A technique for doing things unnoticed

    bluecardThe so called Sapir-Whorf-Hypothesis, stating that language shapes thinking, has been in the curricula of many frehsmen studying linguistics a long time. It may be considered a paradigm for hypotheses that never have been formulated positively by their inventors (let me coin the notion „non-positive hypothesis“ for this) and constantly have been victimized in attempts to substantiate it. I won´t go into details for Sapir-Whorf here as some basic aspects can be found in Ekkehard Malotki´s book „Hopi Time: A Linguistic Analysis of the Temporal Concepts in the Hopi Language.“ 1983.
    Neither do I tend to scandalize the history of linguistics at this point. (mehr …)

  • Warum die Welt sich in Freiburg spiegelt

    Wir leben in modernen Zeiten, so dass wir glauben mit einer Googleanfrage zu wissen, wie Dinge wirklich sind. Alles geht so schnell und zu selten gehen wir noch weiter als nur zum dritten Googletreffer, lassen uns seltener auf die Erfahrung hier in diesem Moment ein, wie es wirklich ist.

    Das Internet erlaubt uns die Erfahrung zu machen, wie es sich anfühlt, wenn ein sachkundiges und intelligentes Individuum über den Bereich seines Sachverstandes urteilt. Es verkürzt die Zeit zwischen Staunen und längst Bekanntsein.
    Es macht uns innnerhalb weniger Sekunden zwar nicht klüger, aber es lässt uns klug fühlen.

    Das Wichtigste, was uns Google gibt, ist, wie wir uns damit fühlen. Das Internet macht uns in ein paar Sekunden aber nicht klüger, es lässt uns klug fühlen. Es verkürzt die Zeit zwischen Staunen und längst Bekanntsein. Es erlaubt uns die Erfahrung zu machen, wie es sich anfühlt, wenn ein sachkundiges und intelligentes Individuum über den Bereich seines Sachverstandes urteilt.

    Natürlich hängt das Ausmaß und der Weg, den wir gehen können, von der eigenen Bereitschaft und individuellen Erfahrungen ab. Somit beginnt auch heute noch jede Reise im Kopf.
    Beginnen wir also mit ein paar Zusammenhängen, die jeder Freiburg-Kundige kennen sollte.

    Es ist ganz offensichtlich, wenn man es weiß: In Freiburg spiegelt sich die Welt wider.



    Hier kommt man zu Fuß in 7 Minuten vom Café „Atlantik“ zur „Nordsee“, dem Fisch-Schnellrestaurant in der Innenstadt, und direkt gegenüber liegt schon „L.A.“, so wird die Löwenapotheke, L.A., am Bertoldsbrunnen gennant. Und bis zum Kneipenviertel, dem „Bermudadreieck“, braucht man nicht viel länger.
    Wer in Freiburg lebt, ist schon weit gereist, aber bescheiden. So bescheiden, dass die Freiburger ihren Dom, der kirchenrechtlich ein Dom ist, immer nur als „Münster“ bezeichnen.

    Aber Freiburg ist ein System, in dem sich die Welt widerspiegelt. So braucht man vom Freiburger Münster, dessen Turm als „schönster Turm auf Erden“ (Jacob Burckhardt 1869) bezeichnet wurde, nur 2 Minuten, um ins „Bermudadreieck“ zu kommen. Und wenn man sich beeilt, erreicht man innerhalb dieser 2 Minuten sogar noch das „Paradies“. Das Paradies, ein heute verschwundener Stadtteil, dort wo jetzt die Tiefgarage der Universität zu finden ist. Ein ungewöhnlicher Blick, den man braucht, um Freiburg zu verstehen.
    Vom Paradies ins Himmelreich? Da würde ich die Bahn empfehlen, denn so machte es schon Rudolf Carnap als er hier Vorlesungen besuchte, um ins 14 km außerhalb liegende „Himmelreich“ zu kommen.

    Alles nur Zufall? Wo möchte man heute leben? Hawaii? Ja, z.B. in HaWei, die Nachbarstadtteile Haslach und Weingarten – nur damit geben Sie sich jetzt nicht zufrieden. Reden wir also über die Leser hier:

    Die Freiburger haben eine Vorliebe für ungewöhnliche Geschichten und einige dieser Geschichten sind in unserem kulturellen Gedächtnis gespeichert.

    Freiburg die heimliche Kino-Hauptstadt: nirgendwo sonst geht man in Deutschland häufiger ins Kino. Die Freiburger haben eine Vorliebe für ungewöhnliche Geschichten und einige dieser Geschichten sind in unserem kulturellen Gedächtnis gespeichert. (mehr …)